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Urinverlust bei Erkältung

Erkältung, Beckenboden und Rektusdiastase: Hilfe bei Inkontinenz beim Niesen und Husten

26. November 2025/0 Kommentare/in Beckenboden, Blasenschwäche / Inkontinenz, Rektusdiastase/von Carina Gerlach

Alle Jahre wieder ist Erkältungszeit. Alle Jahre wieder kämpfen Schwangere und Mütter mit den Auswirkungen von Husten und Niesen auf den Beckenboden und die Bauchwand. Mit den Tipps, die ich dir im folgenden Blogartikel gebe, kann die Erkältung ein wenig erträglicher für dich und deine Körpermitte werden.

Einführung: Warum eine Erkältung Probleme mit Beckenboden und Rektusdiastase verschlimmern kann

„Carina, bei meiner letzten Erkältung war das total komisch mit meinem Beckenboden. Die ersten Tage ging es mit dem Husten noch, später konnte ich kleine Huster noch abfangen, aber bei Hustenanfällen ging das immer in die Hose. Warum ist das so?“ So ungefähr war die Fragen meiner Personal Training Kundin vor ein paar Wochen. Sie trug ihr Pessar, hatte nach der Physiotherapie ihr Training mit mir fortgesetzt und dennoch kam es zu Urinabgang beim Husten. Frustrierend für sie, gleichzeitig aber aufgrund ihrer Levatoravulsion leider nicht unüblich. Beckenboden und Bauchwand müssen beim Husten und Niesen viel aushalten. Sind sie geschwächt, können sie weniger dagegen halten. Warum erkläre ich dir jetzt.

Ursachen und Zusammenhänge zwischen Husten, Niesen, Rektusdiastase und Belastungsinkontinenz

Achtung, es folgt ein wenig Physikunterricht (auch wenn das nie mein Steckenpferd war ;-)).

Wenn der Druck steigt, erhöht sich die Kraft auf der Fläche. Übertragen auf den Körper entsteht eine erhöhte mechanische Belastung auf Gewebe. Wenn also, wie beim Husten oder Niesen, der intraabdominelle Druck (der Druck im Bauchraum) steigt, drückt der Druck nach oben Richtung Zwerchfell, nach vorne Richtung Bauchwand / Linea Alba und nach unten auf den Beckenboden. Ist, der Druck, den die entsprechende Struktur aufbauen kann, geringer als der intraabdominelle Druck, gibt sie nach. Die Folge kann das Vorwölben der Linea Alba bei einer Rektusdiastase und/oder der Verlust von Urin im Bezug auf den Beckenboden sein.

In der Regel aktiviert sich die Beckenbodenmuskulatur reflexartig beim Niesen oder Husten [1]. Jedoch ändern sich die Beckenbodenreflexe nach einer Geburt, sie scheinen abgeschwächt, was den Beckenboden belastet und zur Inkontinenz führen kann, weil die Schließmuskeln der Blase nicht genug dagegenhalten können [2,3]. Ein verspannter Beckenboden kann die Druckerhöhung ebenfalls nicht gut abfangen.

Genau das war auch der Schlüssel bei meiner Kundin: der Beckenboden hatte sich verspannt, weshalb es im weiteren Verlauf der Erkältung zu Urinverlust kam, während es zu Beginn noch in Ordnung war. Sie hat auf meinen Rat hin täglich 5-10 Minuten ihre Entspannungsübungen gemacht und ihre Symptomatik wurde besser. 🙂

Sofortmaßnahmen bei akutem Husten oder Niesen

m Folgenden habe ich dir einige Tipps zusammengestellt, die empfohlen werden, um deinen Beckenboden und deine Bauchdecke vor den Druckspitzen zu schützen.

Tipp 1 – Atem- und Hustentechnik: effektiver Schutz für Beckenboden und Rektusdiastase

Eine Erkältung verleitet uns, recht flach zu atmen. Dies kann den Beckenboden indirekt beanspruchen. Versuche deshalb, auch während einer Erkältung die tiefe, 360° Atmung zu machen, die dein Zwerchfell spannt und deinen Beckenboden mit bewegt. Der Brustkorb soll sich mit der Einatmung nach vorne und zur Seite weiten und mit der Ausatmung wieder sinken. 

Versuche beim Husten Beckenboden und Muskelkorsett nach innen zu bringen. Dein Bauchnabel sollte sich nach innen ziehen und nicht nach außen drücken.

Tipp 2 – Die richtige Körperhaltung beim Niesen und Husten

Halte dich beim Husten und Niesen aufrecht, lasse die Wirbelsäule gestreckt. Es hilft, wenn du den Ellenbogen hebst und dorthin niest. Diese Haltung kann dir helfen, deine Beschwerden zu verringern. Manche Physiotherapeutinnen und Trainerinnen empfehlen gleichzeitig eine Drehung zur Seite. Manchen Frauen hilft diese Bewegung, ihre Symptomatik zu verringern, andere mögen es nicht. Gleichzeitig kann deine Position eine Rolle spielen – halb krumm auf der Couch kann schlechter sein als gerader zu bleiben oder dich auf die Seite zu legen. Probiere aus, was sich für dich gut anfühlt.

Tipp 3 – Aktivierung des Beckenbodens vor Belastung

Der Beckenboden soll beim Husten verschließen. Ist diese Funktion beeinträchtigt und verlierst du Urin, kannst du vor dem nächsten Husten den Beckenboden bewusst anspannen und nach innen-oben heben. Diese Anspannung kann das Auftreten von Urinverlust verringern. Manchen Betroffenen hilft es zusätzlich, die Innenseite der Oberschenkel beim Niesen zusammen zu drücken oder die Beine zu kreuzen. Probiere aus, ob das für dich sinnvoll ist oder nicht.

Tipp 4 – Unterstützende Bandagen, Tape und Hilfsmittel sinnvoll einsetzen

Hast du eine große oder weiche Rektusdiastase und es fällt dir schwer, deine Bauchmuskeln beim Husten festzuhalten, kannst du probieren, ob dein Bauch auf ein Kissen vor dem Bauch beim Niesen gut reagiert. Lege es dir auf den Bauch und drücke leicht dagegen, während du hustest. Manche Betroffene empfinden diese Methode als Erleichterung und zur Minimierung ihrer Symptome. Eine starre bzw. feste Bauchbinde empfehle ich eher nicht, weil sie dauerhaft getragen der Bauchmuskulatur ihre Arbeit abnimmt, wenn man nicht gleichzeitig trainiert (was mit einer Erkältung eher unrealistisch ist) und weil sie die freie Atmung behindern kann.

Tipp 5 – Gezielte Übungen zur Entlastung des Beckenbodens

Du hast es von mir schon öfter gehört: ein verspannter Beckenboden kann auch Auslöser einer Inkontinenz sein. Deshalb ist es im Alltag allgemein und bei Erkältung im Speziellen hilfreich, ihn immer wieder bewusst zu entlasten. Dein Beckenboden toleriert Alltagsbelastungen recht lange, möchte aber auch entspannt werden. Dies kannst du tun, indem du sog. Umkehrpositionen nutzt. Dies sind Positionen, in denen das Becken höher ist als der Rest des Körpers. Das sind z.B. die Knie-Ellenbogen-Lage oder Rücken- oder Bauchlage mit erhöhtem Becken. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass all diese Positionen sich bei verstopfter Nase nicht allzu gut an fühlen. Deshalb mein Tipp: Inhaliere zunächst oder nutze abschwellendes Nasenspray, bevor du diese Positionen nutzt.

Weitere praktische Tipps: Blasentraining, Flüssigkeitsmanagement und Hilfsmittel für unterwegs

Achte außerdem mehr als sonst auf dein Druckmanagement und vermeide starkes Pressen auf der Toilette. Setze dich zum Urinieren aufrecht hin, während du für die Entleerung des  Stuhls den unteren Rücken runden solltest. Versuche, deine Ausscheidungen beckenboden- und diastasasen-freundlich über eine verlängerte Ausatmung oder ein „aaahh“ herauszuschieben. Vermeide Nase putzen auf der Toilette und putze lieber öfter ein bisschen die Nase als stark alles auf einmal raus zu schnäuzen.

Trinke mindestens 2,5 Liter Wasser und Tee, verteile diese Trinkmenge gut über den Tag. Dies hilft nicht nur gegen die Erkältung, sondern auch deiner Blase. Denn es keine gute Idee, aus Angst vor Urinverlust wenig(er) zu trinken. Zu wenig Flüssigkeit konzentriert den Urin, kann die Blase zusätzlich reizen und dann erst recht Probleme machen.

Halte außerdem deine Blase mit Unterhemd, Wärmflasche und Co. gut warm.

Wann ärztliche Hilfe oder Physiotherapie notwendig ist

Wenn du mir schon länger folgst, weißt du, dass es mir sehr wichtig ist, Frauen zu informieren und aufzuklären. Ich möchte, dass du weißt, dass eine Inkontinenz nach einer Geburt zwar häufig, aber nicht „normal“ ist. Wenn du also betroffen bist, geh zur Untersuchung zu einer kompetenten Gynäkologin untersuchen. Sie wird dich medizinisch beraten und ggf. weitere Schritte wie Pessar und/oder Physiotherapie einläuten. Ebenso solltest bei einer Rektusdiastase Rat bei einer Fachperson suchen, in der Regel sind das spezialisierte Physiotherapeutinnen oder Trainerinnen wie ich, um deine Rektusdiastase mit gezieltem Training zu stabilisieren.

Fazit: Alltagstaugliche Strategien für Frauen mit Erkältung, Rektusdiastase und belastungsbedingter Inkontinenz

Inkontinenz ist fies und wenn noch eine Erkältung oben drauf kommt, kann der Beckenboden oft nicht genug dagegen halten und die Problematik verschlimmert sich. Dieser Ratgeber-Beitrag hat für dich einige Punkte zusammengefasst, mit denen du deine Rektusdiastase und deinen Beckenboden bei einer Erkältung unterstützen kannst.

Gute Besserung!

Deine Carina

Quellen:

[1] AMARENCO G, ISMAEL SS, LAGAUCHE D, RAIBAUT P, RENE-CORAIL P, WOLFF N, et al. COUGH ANAL REFLEX: STRICT RELATIONSHIP BETWEEN INTRAVESICAL PRESSURE AND PELVIC FLOOR MUSCLE ELECTROMYOGRAPHIC ACTIVITY DURING COUGH. URODYNAMIC AND ELECTROPHYSIOLOGICAL STUDY. Journal of Urology [Internet]. 2005 Jan 1 [cited 2025 Nov 24];173(1):149–52. Available from: https://doi.org/10.1097/01.ju.0000147305.00443.df

[2] Dietz, H. P., Bond, V., & Shek, K. L. (2012). Does childbirth alter the reflex pelvic floor response to coughing? Ultrasound in Obstetrics & Gynecology, 39(5), 569–573. https://doi.org/10.1002/uog.10083

[3] de Lima, E.d.S.S.; Carneiro,E.F.; Amorim, K.M.; Amorim, C.F.; Andrade, A.d.O.; Lucareli, P.R.G.;
Biasotto-Gonzalez, D.A.; Politti, F. Cough-Induced Contraction Response Time and Strength of the Pelvic Floor Muscles Between Women with and Without Stress Urinary Incontinence. Sensors 2025, 25, 5914. https://doi.org/10.3390/s25185914

verspannter Beckenboden

Verspannter Beckenboden: Was sind die Symptome?

7. November 2025/0 Kommentare/in Beckenboden/von Carina Gerlach

Verspannter Beckenboden: Symptome und Entspannung

Der Beckenboden ist in aller Munde und spätestens nach einer Geburt beschäftigt sich jede Frau mit ihm. Meist steht im Vordergrund, den Beckenboden zu kräftigen, weil er zu schwach ist. Das impliziert auch die Bezeichnung „Blasenschwäche“ bei Inkontinenz. Aber wusstest Du, dass der Beckenboden auch verspannt sein kann?

In diesem Artikel erfährst du, welche Symptome auf einen verspannten Beckenboden hinweisen, welche Ursachen dafür verantwortlich sein können und wie du ihn gezielt entspannen kannst.

Was ist ein verspannter Beckenboden

Im Fachjargon wird der verspannte Beckenboden auch „hypertoner Beckenboden“ genannt und das spiegelt genau das Problem wider: hyper = vermehrt, tonus = Spannung. Die Beckenbodenmuskulatur hat also zu viel Spannung. Verspannungen im Beckenboden können genauso wie bspw. im Nacken auftreten.

Symptome eines verspannten Beckenbodens

Ein verspannter Beckenboden äußert sich durch eine Vielzahl von Symptomen. Bei manchen ist es schwer als Laie zu unterscheiden, ob es ein verspannter oder ein zu schwacher Beckenboden ist. Deshalb: wenn Du Dich in diesen Symptomen wiederfindest, mache bitte einen Beckenboden-CheckUp bei einer spezialisierten Gynäkolog*in oder Physiotherapeutin mit der Physio Pelvica Weiterbildung der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologie, Geburtshilfe, Urologie & Proktologie (AG GGUP). Eine Liste mit diesen Physiotherapeutinnen findest du hier: https://www.ag-ggup.de/therapeutenliste-beckenboden/. Du kannst diese Liste nach Postleitzahl filtern und eine Therapeutin in Deiner Nähe finden. Alternativ gibt es auch das Konzept nach Junginger-Baessler, das die Therapeutinnen gut für den Beckenboden-CheckUp qualifiziert.

Eine solche Physio kann mit viel Feingefühl deinen Beckenboden untersuchen, indem sie Muskelfunktionstest mittels einer vaginalen Untersuchung macht. Sie kann dir dann sicher sagen, wie es um Deinen Beckenboden steht.

1) Probleme beim Wasserlassen

Ein erhöhter Tonus des Beckenbodens kann sich beim Pipi machen bemerkbar machen: du setzt dich auf die Toilette und es dauert länger bis der Urin fließt, oder der Urinstrahl ist schwächer.  Außerdem kann es sein, dass Du das Gefühl hast, die Blase nicht vollständig entleeren zu können oder Du musst drücken, dass die Blase sich überhaupt leert.

2) Häufiger Harndrang

Auch häufiger Harndrang mit vielen Toilettengängen kann auf Verspannung im Beckenboden hindeuten. Dies geschieht oft in Zusammenhang mit einer unvollständigen Blasenentleerung (s.o.), bei der Restharn in der Blase verbleibt und zu häufigem Harndrang führen kann.

3) Schmerzen im Beckenbereich

Wenn du an diffusen Spannungen oder Schmerzen im Beckenboden, oder im Bereich des unteren Rückens und/oder der Hüftgelenke und Oberschenkel leidest, kann das auf einen verspannten Beckenboden hindeuten.

4) Verstopfung

Auch im Verdauungssystem kann sich ein verspannter Beckenboden auswirken: Verstopfung oder Schmerzen beim Stuhlgang sind typische Hinweise. Häufig ist das dieses Gefühl, auf die Toilette gehen zu müssen, dann kommt aber nichts. Das ist oft begleitet von dem Gefühl, „nachhelfen“ zu müssen, damit etwas herauskommt.

5) Blasenschwäche / Inkontinenz

Das klingt erstmal kontrovers! Schließlich ist der Beckenboden doch zu schwach, wenn ich beim Niesen oder Joggen Urin verliere?!

Nein. Das kann auch auf einen hypertonen Beckenboden hindeuten. Denn auch wenn verspannt ist, kann er auf den Druck auf den Beckenboden, der beim Niesen, Joggen etc. passiert, nicht mehr passend reagieren, was zu Inkontinenz führen kann.

6) Schulter-Nacken-Verspannungen und Zähne knirschen

Der Beckenboden ist mit dem Kieferbereich faszial verbunden. Ist der Beckenboden stark angespannt, kann dies auch mit Zähne knirschen, Problemen den Mund weit zu öffnen oder Verspannungen im Nacken einher gehen. 

7) Schmerzen beim Sex

Ein angespannter Beckenboden macht Beschwerden beim penetrativen Geschlechtsverkehr. Die Anspannung kann das Eindringen erschweren, schmerzhafter oder sogar unmöglich machen. 

8) Beckenboden gezielt anspannen geht nicht

Du versuchst mit sog. Kegelübungen, also dem bewussten isolierten Anspannen des Beckenbodens, deinen Beckenboden zu fühlen, aber du merkst kaum was. Du weißt nicht wie und ob Du anspannen und die Entspannung des Beckenbodens gelingt dir auch kaum. Das sind mögliche Symptome für die Verspannung. 

9) flache Atmung

Menschen mit verspanntem Beckenboden fällt es oft schwer, komplette, tiefe Atemzüge (360°-Atmung) zu nehmen. Wenn der Beckenboden angespannt ist, kann er nicht mehr gut bei der Atmung mithelfen. Betroffene äußern dies auch bewusst, indem sie sagen „ich kann nicht durchatmen“. 

Ich möchte Dich an dieser Stelle erneut ermutigen, Dich an eine Fachperson zu wenden, wenn du diese oder ähnliche Symptome bei Dir entdeckst. Denn Symptome wie Schmerzen oder andere musst Du nicht ertragen. Mit gezielter Behandlung kannst Du die Symptome in den Griff bekommen.

Ursachen für einen verspannten Beckenboden

Die Ursachen für die Verspannung sind vielfältig und können von körperlichen bis hin zu emotionalen Faktoren reichen.

Zunächst einmal ist da die vaginale Geburt, bei der der Beckenboden sehr stark gedehnt wird. Dies kann in der Folge dazu führen, dass dein Beckenboden mit zu viel Spannung kompensiert. In meiner Arbeit mit meinen Personal Training Klientinnen und Kursteilnehmerinnen kam es auch schon öfter vor, dass der Beckenboden aufgrund einer Levator-Avulsion auf der einen Seite zur einer Kompensation und vermehrten Spannung auf der anderen Seite führten.

Emotionaler Stress, sei es eine nicht gut verarbeitete, traumatische Geburt oder der „ganz normale Wahnsinn als Mama“ können dazu führen, dass der Beckenboden nachhaltig immer mehr verspannt.

Narben im Bereich des Beckens, bspw. eine Dammnaht oder eine Kaiserschnittnaht, können den Beckenboden unter Spannung setzen.

Den Beckenboden entspannen

Wenn Du unter einem verspannten Beckenboden leidest, kann ich dir folgende Tipps geben, um deinen Beckenboden wieder zu lockern.

1) Physiotherapie

Wie bereits gesagt gibt es spezialisierte Physiotherapeutinnen, die Dir mit dir gemeinsam mit einer vaginalen Behandlung (wenn möglich) und ggf. Narbenbehandlung die Verspannung im Beckenboden lösen können.

2) Entspannungsübungen: mental und körperlich

Um die Symptome eines verspannten Beckenbodens zu lindern, ist es wichtig, gezielte Entspannungsübungen durchzuführen. Beckenbodentraining kann helfen, die Muskulatur zu lockern und wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Es gibt verschiedene Techniken, wie z.B. Atemübungen oder sanfte Dehnungen, die speziell auf den Beckenboden abzielen. Regelmäßige Entspannungsübungen wie progressive Muskelentspannung, Meditation, oder ähnliches können ebenfalls dazu beitragen, Deine Verspannungen zu lösen. Es ist wichtig, dass Du Deinen Beckenboden im Alltag achtsam wahrnimmst und darauf achtest, ihn nicht unnötig anzuspannen.

3) Psychologische Unterstützung

Verspannungen im Beckenboden lösen ist immer multimodal. Für dich heißt das: wenn Du bemerkst, dass es in Deinem Leben Themen gibt, die Dich belasten und mit denen Du alleine nicht weiter kommst, scheue Dich nicht, Dir psychologische Hilfe zu holen. 

4) Muskeltraining

Auch das klingt jetzt erstmal konträr. Der Muskel ist verspannt und ich soll ihn trainieren?! Ja, denn Training heißt nicht immer nur kräftigen, sondern auch mobilisieren, dehnen und damit entspannen. Oft hilft es Betroffenen, regelmäßig den Beckenboden zu entlasten. Dies geschieht in sog. Umkehrpositionen, bei denen das Becken höher ist als der Rest des Körpers. 

Außerdem kann eine versierte Fachperson feststellen, ob dein Beckenboden verspannt, weil umliegende Muskeln nicht gut arbeiten und er übernehmen muss? Einen solchen Fall habe ich gerade bei mir im Personal Training: ich stellte bei der Anamnese fest, dass bei der Frau, die unter Verspannung des Beckenbodens bei / nach dem Gehen und Stehen leidet, die Gesäßmuskeln kaum arbeiten und auch die Bauchmuskulatur schwach ist. Das kann in Kombination dazu führen, dass die Muskulatur im Beckenboden verspannt. Mein Plan für sie: gezielte Kräftigung von Gesäß- und Bauchmuskeln bei gleichzeitiger Entspannung des Beckenboden durch Mobilisation und Dehnung sowie Atemarbeit.

Entspannungskurs

Aufgrund eurer vielen Nachfragen auf meinem Instagram-Account @pelveasy gibt es bis Weihnachten den Online-Live Kurs pelveasy release. In vier Terminen à 30 Minuten helfe ich Dir und Deinem Beckenboden Verspannungen zu lösen.

Weitere Informationen und die Kursbuchung findest Du hier: https://www.carina-gerlach.de/kurs-buchen

Fazit

Ein verspannter Beckenboden kann viele unangenehme Symptome mit sich bringen, die das tägliche Leben beeinträchtigen. Die Ursachen für einen verspannten Beckenboden sind vielfältig und betreffen viele Frauen. Durch gezielte Entspannungsübungen und ein besseres Körperbewusstsein kannst Du Deinen Beckenboden effektiv entspannen und die Symptome lindern. Wenn Du eines oder mehrere der oben genannten Symptome bei Dir entdeckst, suche dir professionelle Unterstützung bei einer spezialisierten Physiotherapeutin.

Deine Carina

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